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Entomologie und Helminthologie des Menschlichen Körpers, Vol. 2:Oder Beschreibung und Abbildung der Bewohner und Feinde Desselben Unter den Insekten und Würmern (Classic Reprint) Johann Heinrich Jördens

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: 17.04.2019
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Entomologie und Helminthologie des Menschlichen Körpers, oder Beschreibung und Abbildung der Bewohner und Feinde Desselben Unter den Insekten und Würmern (Classic Reprint): Johann Heinrich Jördens

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Stand: 17.04.2019
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Entomologie und Helmintologie des Menschlichen Körpers, oder Beschreibung und Abbildung der Bewohner und Feinde Desselben Unter den Insekten und Würmern, Vol. 1 (Classic Reprint): Johann Heinrich Jördens

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: 17.04.2019
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Buch - Libelle, Marienkäfer & Co.
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´´Alles über kleine Kreaturen von großem Wert, unterhaltsam und voll klugem Witz.´´ Maja Lunde, Autorin des Bestsellers ´´Die Bienen´´Insekten gibt es überall, in den höchsten Höhen und den tiefsten Höhlen, in Wäldern, Wiesen und Bergen. Sie leben in der Wüste, unter der Eisdecke eines zugefrorenen Sees, in den Nasenlöchern eines Walrosses und sogar in Computern. Die faszinierenden Wesen sind winzig klein und funktionieren doch hochkomplex. Sie tragen ihr Skelett außen am Körper wie eine Rüstung, haben Ohren auf den Knien und sogar Zungen unter ihren Füßen. Und obwohl sie anpassungsfähig sind und sich schnell vermehren können, verringert sich ihr Bestand erschreckend schnell. Dabei sind Insekten für uns unersetzlich, denn sie verwandeln tote Materie in fruchtbaren Boden, bestäuben Pflanzen und dienen vielen Tierarten als Futter. Wegen ihnen läuft es auf unserer Erde rund - sie dürfen nicht von der Bildfläche verschwinden! Dafür plädiert die norwegische Biologie-Professorin Anne Sverdrup-Thygeson mit Witz und Wissen in diesem Buch.Sverdrup-Thygeson, AnneAnne Sverdrup-Thygeson ist Professorin an der Norwegian University of Life Sciences und wissenschaftliche Beraterin am norwegischen Institut für Naturforschung. Sie hat einen Doktortitel in Biologie, und ihre Forschung dreht sich größtenteils um Insekten in unserem Ökosystem. Sie liebt es, Zeit draußen zu verbringen oder an ihrem Wissenschaftsblog zu schreiben, und ist regelmäßiger Gast im norwegischen Radio.

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DR. MARK BENECKE - Blutspuren
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Das Kapuzinerkloster von Palermo beherbergt tausende Mumien. Doch es droht der Verfall, sagt der Archäologe Jörg Scheidt. Im Gespräch mit ?spektrum.de? erzählt er, wie er mit einem Team die Katakomben untersuchte. Herr Scheidt, Sie haben in diesem Jahr eine systematische Bestandsaufnahme der Mumien in der Kapuzinergruft von Palermo vorgenommen. Da muss ich Ihnen zunächst einmal zu Ihrem Wagemut gratulieren! Sie konnten dort nur nachts arbeiten. War Ihnen nicht mulmig? Ich muss zugeben, wenn man das erste Mal hinabsteigt, ist das wirklich ein komisches Gefühl. Wir haben mit der Arbeit angefangen, als die Besucher weg waren. Und dann steht man auf einmal bis Mitternacht zwischen mehreren tausend Leichen. Wenn man noch nicht viel mit Mumien zu tun hatte, kann man durchaus mal richtig Schiss bekommen. Der Wuppertaler freiberufliche Archäologe Jörg Scheidt nahm die Mumien mit seinen Kollegen, dem Forensiker Mark Bennecke, der Kriminalbiologin Kristina Baumjohann und einem Vermessungsassistenten, für fünf Tage in Augenschein. Ein Filmteam und Reporter der Zeit begleitete das Grüppchen. Die Menschen früher waren offenbar weniger empfindlich: Dem Vernehmen nach haben sie ihre eigenen Angehörigen regelmäßig besucht und umgekleidet. Das war gängige Praxis. Manche gingen alljährlich hinunter und zogen dem eigenen Vater, der Mutter oder auch den Kindern neue Kleidung an. Sie sollten für die anderen Besucher ja möglichst repräsentativ aussehen. Es war eine bewusste Entscheidung, den Verstorbenen dort auszustellen. Damit zeigte man, dass man einer privilegierten Oberschicht angehörte.. Heute machen viele der Mumien einen ziemlich verfallenen Eindruck. Waren die Leichname damals wenigstens in einem besseren Zustand? Die Standardmethode der Mumifizierung war lange Zeit die einfache Trocknung in speziellen Mumifizierungsräumen, den Colatoi. Bei unseren Untersuchungen haben wir gesehen, dass es in vielen Fällen schon dort zu deutlichen Verwesungserscheinungen gekommen ist. Wir haben beispielsweise Fälle von Fettwachsbildung entdeckt, was auf eine fortgeschrittene Verwesung hindeutet. In andere Leichen hatten Fliegen Eier abgelegt, deren Maden sich dann von den Körpern ernährt haben. Von einer schnellen Mumifizierung kann also keine Rede sein? Nein, die Leichen sind ganz langsam ausgetrocknet, was in vielen Fällen zu Fehlern oder Beschädigungen geführt hat. So wie die Mumien heute aussehen, sahen sie zu einem großen Teil auch schon aus, als sie aus dem Mumifizierungsraum herauskamen. Erst später hat man dann auch andere Mumifizierungsverfahren angewendet. Die letzten Jahrhunderte konnten den Leichnamen nicht viel anhaben. Jetzt aber hat sich das offenbar geändert. Stimmt es, dass sich mittlerweile ein geändertes Mikroklima bemerkbar macht? Das stimmt. In den letzten beiden Jahrzehnten hatte das Kloster zwei katastrophale Wasserrohrbrüche hinnehmen müssen. Sie sind aller Wahrscheinlichkeit nach mit dafür verantwortlich, dass die Luftfeuchtigkeit stark gestiegen ist. Wir haben enorm hohe Werte von 82 Prozent bis maximal 89 Prozent gemessen. In den Katakomben ist es teilweise richtig feucht. Wurzelwerk dringt durch die Decke, und in einem der Mumifizierungsräume kriechen madenartige Tiere über den Boden. Vor allem aber breitet sich mittlerweile massiv Schimmel aus. Sind die Mumien dadurch in Gefahr? Nun, ich würde sagen, dass sie zumindest gefährdet sind. Anders als in den vergangenen Jahrhunderten liegen sie nicht mehr permanent trocken. Bei einer der Mumien, der ältesten des Klosters aus dem Jahr 1599, konnten wir in der rechten Augenhöhle eindeutige Schimmelspuren feststellen. Das heißt: Sollte jetzt der Schimmel auf die Mumien überspringen, kann man davon ausgehen, dass in den nächsten Jahren auch größere Beschädigungen auftauchen. Warum wird dieser Prozess nicht gestoppt? Das Problem sind zunächst einmal Forschungsgelder: Bevor man an die Sanierung geht, muss geklärt werden, wie das am besten gelingen könnte. Hinzu kommt, dass ein Umbau unheimlich teuer würde. Das Geld für eine komplette Belüftungsanlage kann im Moment niemand einfach locker machen. Investoren und Sponsoren wären gefragt, zumal auch das Kloster langsam bauliche Probleme bekommt, wenn die Gebäudesubstanz weiter Schaden nimmt. Die EURAC (die Europäische Akademie Bozen, an der unter anderem Ötzi erforscht wird, d. Red.) arbeitet seit 2007 daran, Finanzierungspartner zu gewinnen, und konnte jetzt immerhin die berühmte Rosalia Lombardo in eine Art gläsernen

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Das Kapuzinerkloster von Palermo beherbergt tausende Mumien. Doch es droht der Verfall, sagt der Archäologe Jörg Scheidt. Im Gespräch mit ?spektrum.de? erzählt er, wie er mit einem Team die Katakomben untersuchte. Herr Scheidt, Sie haben in diesem Jahr eine systematische Bestandsaufnahme der Mumien in der Kapuzinergruft von Palermo vorgenommen. Da muss ich Ihnen zunächst einmal zu Ihrem Wagemut gratulieren! Sie konnten dort nur nachts arbeiten. War Ihnen nicht mulmig? Ich muss zugeben, wenn man das erste Mal hinabsteigt, ist das wirklich ein komisches Gefühl. Wir haben mit der Arbeit angefangen, als die Besucher weg waren. Und dann steht man auf einmal bis Mitternacht zwischen mehreren tausend Leichen. Wenn man noch nicht viel mit Mumien zu tun hatte, kann man durchaus mal richtig Schiss bekommen. Der Wuppertaler freiberufliche Archäologe Jörg Scheidt nahm die Mumien mit seinen Kollegen, dem Forensiker Mark Bennecke, der Kriminalbiologin Kristina Baumjohann und einem Vermessungsassistenten, für fünf Tage in Augenschein. Ein Filmteam und Reporter der Zeit begleitete das Grüppchen. Die Menschen früher waren offenbar weniger empfindlich: Dem Vernehmen nach haben sie ihre eigenen Angehörigen regelmäßig besucht und umgekleidet. Das war gängige Praxis. Manche gingen alljährlich hinunter und zogen dem eigenen Vater, der Mutter oder auch den Kindern neue Kleidung an. Sie sollten für die anderen Besucher ja möglichst repräsentativ aussehen. Es war eine bewusste Entscheidung, den Verstorbenen dort auszustellen. Damit zeigte man, dass man einer privilegierten Oberschicht angehörte.. Heute machen viele der Mumien einen ziemlich verfallenen Eindruck. Waren die Leichname damals wenigstens in einem besseren Zustand? Die Standardmethode der Mumifizierung war lange Zeit die einfache Trocknung in speziellen Mumifizierungsräumen, den Colatoi. Bei unseren Untersuchungen haben wir gesehen, dass es in vielen Fällen schon dort zu deutlichen Verwesungserscheinungen gekommen ist. Wir haben beispielsweise Fälle von Fettwachsbildung entdeckt, was auf eine fortgeschrittene Verwesung hindeutet. In andere Leichen hatten Fliegen Eier abgelegt, deren Maden sich dann von den Körpern ernährt haben. Von einer schnellen Mumifizierung kann also keine Rede sein? Nein, die Leichen sind ganz langsam ausgetrocknet, was in vielen Fällen zu Fehlern oder Beschädigungen geführt hat. So wie die Mumien heute aussehen, sahen sie zu einem großen Teil auch schon aus, als sie aus dem Mumifizierungsraum herauskamen. Erst später hat man dann auch andere Mumifizierungsverfahren angewendet. Die letzten Jahrhunderte konnten den Leichnamen nicht viel anhaben. Jetzt aber hat sich das offenbar geändert. Stimmt es, dass sich mittlerweile ein geändertes Mikroklima bemerkbar macht? Das stimmt. In den letzten beiden Jahrzehnten hatte das Kloster zwei katastrophale Wasserrohrbrüche hinnehmen müssen. Sie sind aller Wahrscheinlichkeit nach mit dafür verantwortlich, dass die Luftfeuchtigkeit stark gestiegen ist. Wir haben enorm hohe Werte von 82 Prozent bis maximal 89 Prozent gemessen. In den Katakomben ist es teilweise richtig feucht. Wurzelwerk dringt durch die Decke, und in einem der Mumifizierungsräume kriechen madenartige Tiere über den Boden. Vor allem aber breitet sich mittlerweile massiv Schimmel aus. Sind die Mumien dadurch in Gefahr? Nun, ich würde sagen, dass sie zumindest gefährdet sind. Anders als in den vergangenen Jahrhunderten liegen sie nicht mehr permanent trocken. Bei einer der Mumien, der ältesten des Klosters aus dem Jahr 1599, konnten wir in der rechten Augenhöhle eindeutige Schimmelspuren feststellen. Das heißt: Sollte jetzt der Schimmel auf die Mumien überspringen, kann man davon ausgehen, dass in den nächsten Jahren auch größere Beschädigungen auftauchen. Warum wird dieser Prozess nicht gestoppt? Das Problem sind zunächst einmal Forschungsgelder: Bevor man an die Sanierung geht, muss geklärt werden, wie das am besten gelingen könnte. Hinzu kommt, dass ein Umbau unheimlich teuer würde. Das Geld für eine komplette Belüftungsanlage kann im Moment niemand einfach locker machen. Investoren und Sponsoren wären gefragt, zumal auch das Kloster langsam bauliche Probleme bekommt, wenn die Gebäudesubstanz weiter Schaden nimmt. Die EURAC (die Europäische Akademie Bozen, an der unter anderem Ötzi erforscht wird, d. Red.) arbeitet seit 2007 daran, Finanzierungspartner zu gewinnen, und konnte jetzt immerhin die berühmte Rosalia Lombardo in eine Art gläsernen

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